Authentizität in Corona Zeiten

Da saßen wir nun wir Beide und schwiegen uns an. Das Jahr hatte viel abverlangt, von jedem Einzelnen, von uns als Paar. Wir haben über den Tellerrand des Weltgeschehens drüber gesehen und Zusammenhänge hergestellt, Zusammenhänge welche unser Weltbild erschüttert haben oder soll ich besser sagen, uns die Realität des Marionettenspiels aufgezeigt haben.

Es hat jeden Einzelnen verändert, es hat mich verändert und in dieser Veränderung habe ich einen Fehler gemacht, ich habe meine Gefühle, meine Wut, meinen Ärger, meine Hilflosigkeit und Ohnmacht hinter der Maske der starken Frau versteckt, habe den Fels in der Brandung gestanden, um meine Partnerschaft NICHT zu belasten. Wollte einfach stark sein, Lösungen suchen und habe meine wirklichen Empfindungen nicht mitgeteilt. Schließlich hatte ich ja von klein auf gelernt, stark sein zu müssen.

Mit dieser Maske ist es mir sehr schlecht gegangen dennoch habe ich sie getragen. Getragen, weil ich dachte ich würde meinen Partner schützen vor meiner Wut, Ohnmacht und den anderen Gefühlen, welche sich in meinem Körper manifestierten und welcher unter enormen Druck in dieser Zeit des Schweigens stand.

Gestern ist die Bombe geplatzt, alle meine Gefühle und Emotionen flossen aus mir, mit Wut, laut und vielen Tränen. Ich fühle mich um meine Freiheit betrogen, meine Freiheit zu entscheiden für mich, ich fühle mich für mein Denken von Menschen abgespalten. Mir fehlen die Gesichter, das Lachen, der Körperkontakt. Ich sehe angespannte Menschen, depressive Menschen, Menschen mit Angst, Menschen welche ihr Leben nicht mehr leben können, welche aus dem Herzen kommen.

Ich selbst bin aus dem Herzen gekommen, ich war der festen Meinung meinen Partner zu stützen und zu schützen stattdessen fühlte er sich von mir verraten, weil er dachte ich sei so aalglatt und hätte keine Gefühle und Emotionen zu dem ganzen Geschehen. Er dachte ich habe ihn in Stich gelassen, weil ich solange geschwiegen haben. Doch ich wollte ihn einfach nicht belasten in dieser Zeit. Und habe ihn im Endeffekt durch das nicht Mitteilen mehr belastet. Ich habe diesen Kampf mit mir alleine geführt anstatt ihn mit ihm zu führen – und somit wichtige emotionale Nähe nicht zugelassen.

Heute geht das Jahr zu Ende, Fehler kann man nicht immer beheben aber man kann diese eingestehen und dazustehen. Und vor allem daraus lernen für das neue Jahr.

In diesem Sinne LOVEYOURSELF

Eifersucht

die Sucht, welche mit Eifer Leiden sucht!

Eifersucht ist prinzipiell nichts schlechtes, verwerfliches, unanständiges. Es zeigt einem wie wichtig der Partner ist und man dessen Liebe nicht verlieren möchte. Und dennoch gilt es zu unterscheiden: Die gesunde im Rahmen befindliche Eifersucht und die toxische und somit zerstörende Eifersucht.

Eine milde Eifersucht darf man als Kompliment ansehen. Wenn man es schafft souverän damit umzugehen, kann diese zu einem Liebes Kick in der bestehenden Beziehung führen, da man den Partner/in wieder aktiv wahrnimmt und ,,wieder“ erkennt, als den attraktiven Menschen, welchen man anfangs so anziehend fand. Man könnte auch sagen, Eifersucht ist ein indirekter Ich liebe Dich Beweis und zählt mehr als Blumen oder Handynachrichten.

Dennoch darf Eifersucht nicht bewusst inszeniert werden, um den Partner/in auf den eigenen Marktwert wieder aufmerksam zu machen, oder um den Partner/in bewusst zu verletzten, anstatt zu kommunizieren das einem die Aufmerksamkeit des jeweiligen Anderen fehlt oder einfach zuwenig Zeit miteinander verbrachte wird. Dies gleicht einer Bestrafung; du bist nicht verfügbar, also suche ich mir Ersatz! Der beste Weg den Partner/in zu verlieren ist NICHT zu kommunizieren! Anstatt Eifersucht zu provozieren wäre es besser mehr Zeit und zärtliche Energie in die Partnerschaft zu investieren.

Und dann gibt es noch die Abwärtsspirale Eifersucht, verbunden mit Ärger, Wut, Angst vor Verlust und Zurückweisung, sich dem schon vorstellen, was der Partner/in anstellt, wenn man nicht beisammen ist,.

Die Ursachen liegen dafür in der Kindheit und/oder in vergangenen Beziehungen

Oftmalige Kritik und verletzende Aussagen in der Kindheit – Selbstzweifel

Fehlende emotionale Wärme und Zuwendung in der Kindheit – Selbstwert

Körperlicher und/oder sexueller Missbrauch in der Kindheit – Selbstwert und Selbstachtung

Verlusterfahrungen in der Kindheit

Überbehütung in der Kindheit

Verlust des Partners in früheren Beziehungen

Diese/r Nährboden darf dann in späteren Beziehungen bewältigt werden und ist eine große Herausforderung an sich selbst und die Partnerschaft. Eine gute und stabile Partnerschaft wird das Thema gemeinsam bewältigen.

In diesem Sinne LOVEYOURSELF

Grenzen

Du, wenn der Albert bei uns ist fühle ich mich so weiblich. Die Frau da drüben sieht heiß aus. Mit dem Carl führe ich so tiefsinnige emotionale Gespräche. Mit der Hannah kann ich über Dinge reden, wo ich ,,denke“ dich interessierte es nicht.

DA schrillen einem die Alarmglocken hoch 10, wenn solche Gespräche bewussst oder unbewusst zwischen einem Paar ablaufen.

Zwei Menschen oder auch nur einer davon gibt dem Anderen eine äußerst subtile Botschaft mit auf den Weg. Unsere Beziehung ist in Gefahr!

Wenn K. ihrem Partner erzählt sie fühle sich bei einem Anderen weiblich dann fordert diese im bestem Falle mehr Aufmerksamkeit als Frau und Partnerin gesehen zu werden ein. Im schlechtesten Fall erklärt sie ihm gerade dem baldigen Absprung aus der Beziehung.

Kommt H. und erzählt wie toll er mit Hannah Gespräche führt, über welche er mit seiner Partnerin ,,glaubt“ nicht sprechen zu können, teilt er seiner Partnerin mit die gemeinsame emotionale Nähe zu verlassen. Ob er dies bewusst oder unbewusst tut sei nun dahingestellt.

Fakt ist, in beiden genannten Fällen werden die Grenzen des Partners überschritten. Er/sie wird nun verglichen mit einer anderen Person, oftmals weil man nicht in der Lage ist dem eigenen Partner klar zu kommunizieren was man sich wünscht oder was einem gerade fehlt. Somit wird das eigentliche Thema ausgelagert an eine quasi dritte Person – einem Prinzen oder einer Prinzessin.

Nun wissen wir jedoch das es Prinzen und Prinzessinen in diesem Sinne nicht gibt und wir einer Illusion auf dem Leim gehen – die der wunderbaren Märchenwelt ohne Makel und Problemen.

In der Realität wird es immer Andere im Familien/Freundes/Bekanntenkreis geben die zu unserem ,,erweiterten Umfeld“ gehören. Erweitertes Umfeld deshalb, weil diese im intimen Umfeld einer Partnerschaft absolut nichts verloren haben.

Kommt nun die Situation, dass dein Partner/in jemanden Anderen mehr Aufmerksamkeit gibt und du auch nur das leiseste Gefühl hast dein Stellenwert in eurer Beziehung wird geändert:

dann wird es Zeit GRENZEN zu setzen und dies klar zu kommunizieren. BIS hierher und STOPP!

Um es mit der grimmschen Sprache festzuschreiben:

ES gibt nur eine/n KÖNIGIN/König im Schloss und die sind im Märchen genauso selten wie im Leben!

In diesem Sinne LOVEYOURSELF

Ambivalenz

oder die Suche nach dem Perfektionismus – dem perfekten Partner/in , welchen es nicht gibt.

Der Hauptaugenmerk liegt wohl darin, dass egal ob der Partner/in einer Meinung mit uns selbst ist nicht den Stellenwert verliert. Man wertet diese/n nicht ab oder fühlt sich dadurch ungeliebt. Es ist und bleibt einfach ,,nur“ eine andere Meinung. In diesem Falle fällt uns der Partner/in auch nicht in den Rücken es handelt sich einfach NUR um eine andere Sichtweise.

Es geht immer primär darum, dass der Partner/in seine Position in der Partnerschaft behält und nicht plötzlich hinter Familie und Freunden positioniert wird. Sobald der Partner/in die Ranglisten verändert kommt es zur Diskussion und den Kampf – wie kommt man die Rangliste wieder an die oberste Position.

Somit sind im negativen Fall – sprich Partner/in hat nicht die oberste Position die Stabilität und das Vertrauen in die Beziehung gravierend beeinträchtigt und oftmals wird so langsam der Trennungstod eingeläutet.

Was also tun: Geben wir unseren Partner/in den Platz, welcher ihm/ihr zusteht. Der Platz neben uns selbst. Egal ob uns die Meinung und Einstellung gerade gefällt, es ist unser Partner/in und wir respektieren unsere Sichtweisen.

Hinter den Partnern ist noch genug Platz für die Familie und die Freunde.

Also Gartenzaun öffnen und den Partner/in neben sich stellen und klar kommunizieren.

Was immer du nicht meiner Meinung bist, nicht die Sichtweise hast DU bist der Mensch an meiner Seite.

Ohne Abwertung, ohne Bestrafung, ohne Manipulation und ohne Liebesenzug.

In diesem Sinne LOVEYOURSELF

Lückenbüßer

sind beliebt an der Seite vom Partner/in, doch die Liebe wird nicht so erwidert, sondern verläuft mehr in Richtung Ungleichgewicht. Man hört dem Partner/in zu, steht in schwierigen Zeiten zur Seite, hört sich den Kummer an, der Andere jedoch bringt nicht die nötige Wertschätzung entgegen und um nicht die Gefühle des Lückenbüßers zu verletzten wird ,, gelogen“ in Bezug auf die Beziehung und oftmals in Bezug auf die Ex Partner.

Ebenso ein Indiz ist die Unaufmerksamkeit, die glänzende Abwesenheit oder wenn manche Themen, welche die Beziehung stärken und fördern sollen abgeblockt werden. Ebenso können Distanzierungsphasen üblich sein aus dem Hintergrund das die nötige Anziehung fehlt oder aber die Angst vor dem Alleinsein der Grund ist einen Lückenbüßer Partner/in zu aktivieren.

Auch ein Augenmerk ist darauf zu legen, das man nicht das Gefühl einer Verbindlichkeit hat, das der Partner/in sich nicht zu einem bekennt, sondern auch das Wort Freundschaft plus vermehrt hervorbringt, um keine verantwortungsbewusste verbindliche Beziehung zu führen. Oftmals wird man vor der Familie und den Freunden verheimlicht um sich nicht zu bekennen.

Sprich wenn man diese Anzeichen spürt wird es Zeit für ein offenes, ehrliches Gespräch. Es benötigt eine klare Kommunikation und eine klare Entscheidung.

Niemand soll Lückenbüßer sein. Lückenbüßer fällt unter benutzen und missbrauch eines Menschen.

Jeder verdient es zu lieben und geliebt zu werden.

In diesem Sinne LOVEYOURSELF

Verlustangst

Verlustangst – jahrelang warst du mein ständiger unbewusster Begleiter in jeder meiner Beziehungen. Jetzt bist du wieder präsent und ,,endlich“ bist du mir BEWUSST. Momentan weiß ich nicht, ob es ein positiver Aspekt ist dich endlich wahrzunehmen, du raubst mir zeitweise fast den Atem und lässt mich dich körperlich spüren.

Ich will dich eigentlich gar nicht haben jedoch gehörst du seit Jahrzehnten zu mir. Und doch kann ich dich das erste Mal benennen und erkenne den Ursprung von dir.

Eigentlich ein großes Geschenk, welches ich jetzt annehmen darf, den Ursprung deiner und das Lernen mit dir umzugehen.

Ich die große Predigerin wenn es um andere Menschen geht im aufzeigen derer Defizite darf nun intensiv an mir arbeiten und dich annehmen, als das was du bist. Angst vor dem Verlust.

Mein Leben ist geprägt davon Menschen zu verlieren und ich habe mich immer gefragt, warum meine Verluste so endgültig sind, obwohl sie nur in Ausnahmen mit dem Tod eines Menschen zu tun hatten.

Wenn ich zurück reflektiere ging es immer schon um den Verlust meines Vaters, welcher von heute auf morgen nicht mehr in meinem Leben auf die Art und Weise präsent war, wie zuvor in meinen ersten Lebensjahren. Ein Trauma mit welchem ein Kleinkind nicht umgehen kann und auch nicht verstehen kann.

Durch alle meine Beziehungen hat mich dieses Trauma begleitet. Ich wollte wieder zu einem Mann gehören, so wie ich nicht mehr zu meinen Vater gehörte. Er ging ja weg. Oft bin ich ,,, Beziehungen“ eingegangen mit Männern, welche in keinstem Fall wirklich zu mir passten. So unterschiedlich waren wir und im Nachhinein waren diese kein Verlust – aus Erwachsenensicht.

Als Sicht einen verletzten kleinen Mädchens suchte ich unbewusst in diesen Männern meinen Vater welcher mich verließ. Ich sah bis ins Erwachsenenalter stets die schlechten Seiten meines Vaters und verdrängte bis vor kurzem erfolgreich die guten Zeiten, in welchen er sich Zeit nahm und wir Spaß hatten.

Unbewusst suchte ich mir Männer aus mit welchen ich nur ,,schöne“ Zeiten haben wollte und sobald die Dinge nicht so liefen wie in meinen Vorstellungen war es Zeit diese Männer zu verlassen. Es war für mich ungefährlicher die Männer zu verlassen bevor sie mich verlassen würden. Lieber die Verlustangst verdrängen als sich einlassen, das Risiko schien mir zu groß, zu unsicher die Zukunft.

Was mir nun bewusst ist – ich habe die Wahl – die Wahl die Angst überhand nehmen zu lassen oder sie anzunehmen als das was sie ist: die Angst des kleinen Mädchens wieder verletzt zu werden.

In diesem Sinne LOVEYOURSELF

Durchbruch oder Stillstand

Vor 6 Wochen lagen sie nun vor mir, die Tarotkarten. Ein Moment indem ich bereit war mein ganzes Leben über den Haufen zu schmeißen, mich von Menschen zu trennen, mich von Situationen zu trennen und vor allem mich selbst zu finden; in dem Strudel der vergangenen Jahre wo alles über mich ein fiel, ein weiteres Jahr der Forderung, ja der Überforderung ging zu Ende. Und es sollte ein ENDE sein.

Da lagen sie nun und erzählen mir über die Fata Morgana, das bisherige platzen meiner Erwartungen und der Seifenblasen und gaben mir zu verstehen, dass es nur gut werden kann, wenn ich allem Zeit gebe. Erinnerten mich daran meinen Gefühlen und musischen Fähigkeiten Ausdruck zu verleihen in einem soliden Rahmen, wo Arbeit Spaß macht. Na dann, turn the radio on……

Wie immer ging es in der Frage um die Liebe, welcher ich bewusst feindlich gegenüber stehe und mit Gemeinheiten und Desaster rechne, sowie heftigen Schlagabtausch. (ein Fakt dem ich die letzten Monate nicht widersprechen konnte) Doch mein Unterbewusstsein sehe eine echte Chance zu nachhaltigen Ergebnissen zu kommen. Na fein, wird ja auch mal Zeit nach so vielen Jahren!

Löse dich von Vertrautem und lasse dich auf Neues ein, dass sich fremd anfühlt und schwierig anfühlt. Heißt das jetzt neuen Partner oder einfach gehe in die Veränderung und raus aus der Komfortzone. Ich habe mich für die Veränderung entschieden. Mir meine Talente bewusst angesehen und begonnen diese zu leben.

Wie schön das laut Karte die Anderen nach einer reifen und klugen Lösung und einer gerechten, fairen Ebenbürtigkeit suchen. Das ist doch schon mal ein Schritt.

Vorerst also vor 6 Wochen betrete ich ein stabiles und sicheres Gebiet in Sachen Liebe. Daran arbeite ich noch.

Mein Tarot Leitbild: ich werden die Angelegenheit mit Realitätssinn handhaben und begegne zuverlässigen Mann, welcher das Leben zu genießen versteht. Gutmütig, treu und voll sinnlicher Wärme. Ich ,,glaube“ er ist schon da:-)

Heute, 6 Wochen später erkenne ich, den Stillstand der letzten Jahre habe ich hinter mir gelassen. Die letzten Wochen waren nicht einfach, aber notwendig. Notwendig zu handeln und ins Tun zu kommen. Notwendig die Verantwortung für mein Glück zu mir zurück zu holen. Notwendig mich und meine Talente besser kennen zu lernen. Notwendig klar zu kommunizieren.

Es war der DURCHBRUCH

In diesem Sinne LOVEYOURSELF

Akzeptanz

Wir wollen in Beziehungen akzeptiert werden ohne ,, Aber“, ein ,,aber“ kann schon einen kleinen bis mittelgroßen Konflikt auslösen, dieses Wort ,, aber“ ist ein Widerspruch: Du kannst sein wie du bist ,,aber“….und schon geht der Sturm los, und die Verteidigung des Selbst beginnt und manchmal endet es in einem Kampf mit dem Partner – einem Machtkampf.

Die Frage welche sich mir gestellt hat ist nun folgende: Kann ich von meinem Partner/in verlangen so akzeptiert zu werden wie ich bin? Ja und nein!

Denn die Herausforderung liegt nun mal darin MICH SELBST zu akzeptieren wie ich bin!

Und wenn man sich dann mal genauer betrachtet, dann wird so mancher durchaus Seiten und Verhaltensweisen an sich selbst erkennen, wo man sich auf den Kopf greift und Oh mein Gott denkt! Darauf könnte die Erkenntnis folgen, dass man vielleicht doch nicht so einfach gestrickt ist und sich manchen Momenten Anderen ,,zumutet“. Zumuten ist nicht unbedingt die Quelle des Glücks und der Zufriedenheit, also gilt es weiter zu hinterfragen. Warum lege ich dieses Verhalten gerade an den Tag. Was mute ich mir gerade zu und warum, sowie warum sollen Andere damit umgehen ,,müssen“!

Aus Liebe wäre jetzt die erste Antwort 😀 Freunde seien wir ehrlich, mit Liebe hat das nichts zu tun. Liebe wäre es, wenn ein Anderer ehrlich kommuniziert, dass man gerade ungenießbar für die Umwelt ist und uns ein Tor zum kurzen Rückzug zur Reflexion öffnet.

Außerdem würde volle Akzeptanz meiner Selbst mit allen guten und ,,negativen“ Verhaltensweisen auch bedeuten, dass man jegliches Wachstum der Persönlichkeitsentwicklung verhindert bzw. behindert.

Meine Schlussfolgerung:

Lasst uns zuerst genau hinsehen, was wir an uns selbst akzeptieren können/wollen, bevor wir es vom Partner/in und anderen Mitmenschen verlangen.

In diesem Sinne LOVEYOURSELF

Vermeidung oder Abwehr

Passt er/sie überhaupt zu mir? Haben wir eine gemeinsame Zukunft? Welche Gemeinsamkeiten haben wir? Welche Konsequenzen wird es haben, wenn ich diese Beziehung überhaupt lebe? Bin ich bereit für diesen Schritt?

Irgendwann tauchen sie auf: Fragen über Fragen

Ganz leise schleichen sich die Fragen in unsere Gedanken. Man ist gerade glücklich, die Partnerschaft fühlt sich leicht und beschwingt an, man lacht, man legt das eigenen Leben offen, Parallelen, ähnliche Erfahrungen und ein zartes Band der Verbundenheit ist entstanden. Man genießt die Nähe einander, die Gespräche, Zärtlichkeiten und auch mal die Stille miteinander.

UND dann: BOOM

Wir boykottieren das Liebesglück, versperren unsere Mauer aufgrund Zweifel und Ablehnung. Alles fühlt sich schwer an und eine rosige Zukunft entfernt sich immer weiter. Das Boykott startet regelmäßig in den Momenten in welchen die Partnerschaft am Schönsten ist, sie funktioniert. Diskussionen, Streit und Machtkämpfe nehmen ihren Lauf. Dann greift der Abwehrmechanismus – der Teufel, welcher uns das Glück vermiesen will.

Der Engel in uns kämpft, um uns begreifbar zu machen die Zweifel sind ein normaler Schritt, welcher uns zeigt, ob wir bereit sind den nächsten Schritt zu gehen.

Wer wird gewinnen – der Teufel und wir schieben den Partner/in weg und lassen die Zweifel überhand nehmen und boykottieren unser Glück – der Abwehrmechanismus greift. Die Trennung ist vorbereitet, nur mehr eine Frage der Zeit.

Oder man geht einfach Step by Step in kleinen Schritten gemeinsam weiter. Weil man das Recht hat glücklich zu sein auch wenn man dadurch verletzlicher wird.

Wer wird gewinnen – der Engel oder der Teufel?

In diesem Sinne LOVEYOURSELF

Sex versus Verbundenheit

Sex ist einfach Sex. Gesteuert von Trieben, Lust und ,,Leiden“schaft. Nicht mehr und nicht weniger. Solange zwei Menschen miteinander Sex haben scheint die Welt, die Beziehung in Ordnung. Sex ist ja ,,die“ Basis. Solange man miteinander Sex hat, haben Dritte keine Chance. Welch IRRTUM!

Emotionale Verbundenheit UND Sex sind die Perfektion, die Kirsche auf der Sahne, der Stern am Weihnachtsbaum, die Sterne am Himmel……

Emotionale Verbundenheit entsteht im füreinander da sein, im vertrauensvollen Öffnen der Herzen mit all ihrer Liebe und all ihrer Schmerzen, das Durchschreiten von Höhen und Tiefen, einander SEIN lassen, das Beste am Anderen herauszuholen, und es heißt auch

sich zum Partner/in zu bekennen. Ja bekennen. Das ist der Mensch an meiner Seite. Dieser Mensch ist nach mir der wichtigste Mensch. Wertschätzen, respektieren, lieben und die besten Seiten von uns hervorholen. Mit diesem Menschen taucht man in die Tiefen, in die dunklen Höhlen und freut sich über die Flüge ins Licht, in die Schönheit des Lebens – des gemeinsamen Lebens.

Man wächst, jeder für sich und doch auch miteinander. Die Gegenwart bekommt einen Zukunft.

UND das ist doch was wir wollen: einen Menschen an unserer Seite, den wir lieben können und welcher uns liebt. Einfach für unser Sein!

In diesem Sinne LOVEYOURSELF